Radiologie

Liebe Patientinnen und Patienten,
Angehörige und Interessierte,

eine Tumorbehandlung wäre ohne die Radiologie nicht denkbar. Röntgenaufnahmen und Ultraschalluntersuchungen können einen ersten Anhalt für eine mögliche Streuung des Tumors liefern. Dank modernster Verfahren der Schnittbilddiagnostik, wie der Computertomographie (CT) und dem auf Magnetfeldern basierenden MRT, können sowohl Tumorabsiedlungen in allen Körperregionen erfasst werden als auch die genaue Tumorausdehnung oder das Übergreifen auf Blutgefäße festgestellt werden. Mit Hilfe feiner Nadeln können wir unter Sicht, selbst an schwierigsten Stellen, Proben aus Tumoren entnehmen. Dies ermöglicht den Internisten und Chirurgen erst eine optimale Behandlungsplanung. All diese Untersuchungen können in der Regel ambulant durchgeführt werden.

Aber auch an der Behandlung selbst hat die Radiologie einen immer größeren Anteil. So können z.B. einzelne Absiedlungen, die operativ nicht entfernt werden können, mit Hilfe modernster Techniken CT- oder ultraschallgesteuert verkocht oder bestrahlt werden. Darüber hinaus ermöglichen  sogenannte interventionelle Verfahren, die in enger Zusammenarbeit mit Internisten und Chirurgen durchgeführt werden, z.B. den gezielten Verschluss von Blutgefäßen, die den Tumor versorgen.

Nicht zuletzt ist die Radiologie auch in der Nachsorge von großer Bedeutung, da es uns mit Hilfe der oben bereits erwähnten Schnittbildverfahren CT und MRT heute schon sehr früh gelingt, kleinste Absiedlungen frühzeitig zu erkennen.
 

Ihr
Prof. Dr. med. Marc-André Weber
Direktor des Instituts für Diagnostische 
und Interventionelle Radiologie
der Universitätsmedizin Rostock

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Institut für Diagnostische und
Interventionelle Radiologie
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